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Mit Live Musik, Tanz, ein in mystisches Licht getauchtes Lennevorland und am späten Abend begeisternde Shows von Tanz- und Feuerkünstlern startete bei herrlichem Wetter die Woge-Werdohl in Kooperation mit der Werdohl Marketing am Samtagabend des 28. Aprils in das zweitägige Open-Air-Event " Genuss am Fluss".

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Nachbarschaftshilfezentrum

Die eigene Wohnung gewinnt im Alter zunehmend an Bedeutung. Der Wunsch, in der gewohnten Häuslichkeit zu bleiben, nimmt mit steigender Hilfsbedürftigkeit zu.

Da es aber oft an einem geeigneten pflegefreundlichen Umfeld in der direkten Nachbarschaft fehlt, kann schon ein geringer Hilfebedarf von betagten Menschen zum Umzug in ein Betreutes Wohnen oder sogar zu einem dauerhaften Heimaufenthalt führen. In der Regel befinden sich diese Einrichtungen aber nicht in der gewohnten Nachbarschaft. Die Menschen verlieren beim Fortziehen ihre sozialen Kontakte, die sie in der Regel über Jahrzehnte aufgebaut haben. Damit es soweit gar nicht erst kommt, hat die Woge-Werdohl an der Danziger Straße in Werdohl-Ütterlingsen und an der Iserschmittstraße in Werdohl-Pungelscheid ein Nachbarschaftshilfezentrum erstellt.

Hier finden Sie einige häufig gestellte Fragen zu Nachbarschaftshilfezentren, exemplarisch beantwortet am Beispiel des Nachbarschaftshilfezentrums "Kunterbunt" in Ütterlingsen.

Nachbarschaftshilfezentrum an der Danziger Straße in Ütterlingsen.

Was ist ein Nachbarschaftshilfezentrum?

Warum kann durch ein Nachbarschaftshilfezentrum das Wegziehen von betagten Menschen aus ihrer gewohnten Umgebung verhindert werden?

Das Wohnhaus Danziger Straße 10 in Ütterlingsen ein Pflegestützpunkt der Woge-Werdohl in dem bis zu 12 schwerstpflegebedürftige Menschen leben können. Dieses neue Wohngemeinschaftshaus wird von einem Pflegeteam der Werdohler Stadtklinik betreut und bietet damit den Bewohnern der umliegenden Häuser rund um die Uhr Versorgungssicherheit. Ambulante Pflege, kleine Hilfen, Notrufe oder Mittagessen können aus dem Wohngemeinschaftshaus von nebenan bezogen werden. Nur bei Abruf solcher Leistungen fallen Kosten für die Bewohner in unseren Mietwohnungen an. Zusammen mit den individuell durchgeführten Wohnraumanpassungen können unsere Mieter auch mit einem höheren Grad an Hilfebedürftigkeit in ihren eigenen Wohnungen bleiben.

(Ansichten: Ergeschoss, 1. Obergeschoss, Dachgeschoss)

Erdgeschoss des geplanten Pflegestützpunktes mit Gemeinschaftsräumen und rollstuhlgerechter Wohnung.

Auch intensivere Pflege ist möglich

Arztbesuch

Was passiert, wenn eine Pflege in den eigenen vier Wänden nicht mehr möglich ist?

Der Pflegestützpunkt wurde in enger Absprache mit der Stadtklinik auf die Bedürfnisse kranker und pflegebedürftiger Menschen (bis Pflegestufe 3) baulich angepasst. Die dortigen Räumlichkeiten sind für Wohngemeinschaften von zwei Personen ausgerichtet, dadurch wird die Sache auch für Ehepaare interessant. Alle Wohnungen sind komplett barrierefrei umgebaut worden. Unter anderem verfügen die Badezimmer über bodengleiche Duschen, erhöhte Toiletten und individuell angepasste Spiegel. Das Erdgeschoss erreichen Rollstuhlfahrer ohne jegliche Hindernisse über eine Rampe, und der Aufgang zu den Obergeschossen ist mit einem Treppenlift ausgestattet. Im ganzen Haus kann ein Notrufsystem genutzt werden.

Zudem bietet das Haus eine große Küche mit Esszimmer, in der auch Pflegebedürftige noch die Vorteile der Gemeinschaft nutzen können.

Dadurch bietet das Haus mindestens zwölf pflegebedürftigen Menschen, die eine umfassende rundum 24-Stunden-Versorgung benötigen, eine echte Alternative zur klassischen Heimunterbringung. Die Menschen müssen zwar aus ihren Wohnungen ausziehen, aber nicht die vertraute Nachbarschaft verlassen. Dadurch verliert der Umzug für die Pflegebedürftigen viel an Schrecken.

Siedlungen gegen die Vereinsamung

Gerade in Zeiten, wo jeder sich selber oft der Nächste ist, möchten wir diesem Trend aktiv entgegensteuern.

Die Wohnungsgesellschaft Werdohl fördert in Ütterlingsen den sozialen nachbarschaftlichen Zusammenhalt zwischen den Mietern durch einen Nachbarschaftstreffpunkt. Wir bauen direkt an den Pflegestützpunkt angegliedert einen großen Gemeinschaftraum für vielseitige Aktivitäten unserer Mieter.

Dort finden Nachbarschaftskaffees, Mieterfeste, Informations- und Beratungsangebote und mehr statt. Was genau angeboten und auch durchgeführt wird, hängt natürlich ausschließlich von den Interessen und Bedürfnissen der Menschen in unserem Siedlungsgebiet vor Ort ab.

Nachbarschaftsfest im Oktober 2007:
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1. Erdbeerfest im Juni 2008:
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Pungelscheider Stadtteilfest im Juni 2010:
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