Neue Räume für die Drobs Werdohl – Woge ermöglicht bessere Beratungsarbeit

Die Drogenberatungsstelle Werdohl (Drobs) hat nach 47 Jahren im Kellergeschoss der Goethestraße 47 neue, größere Räume im Erdgeschoss desselben Gebäudes bezogen. Ermöglicht wurde der Umzug durch die Wohnungsgesellschaft Werdohl (Woge): Nachdem anhaltende Feuchtigkeitsprobleme im Keller nicht behoben werden konnten, stellte Woge-Geschäftsführer Ingo Wöste der Einrichtung die frei gewordenen Räume der darüberliegenden Etage zur Verfügung.

v.l. Markus Zanger (Bauleiter), Colin Asbeck (Mietbetreuer), Daniel Kämmer (Teamleitung im Südkreis Drops), Ilona Meuser (Geschäftsführer Drops) und Ingo Wöste (Geschäftsführer)

Die neuen Räumlichkeiten bieten der Drobs erstmals einen Gruppenraum, ein drittes Büro sowie einen separaten Druckerraum. Dadurch verbessern sich nicht nur die Arbeitsbedingungen des Teams, sondern es können nun auch Besuchergruppen empfangen, Präventionsangebote durchgeführt und Schulungen für pädagogische Fachkräfte angeboten werden.

In den neuen Räumen plant die Drobs künftig ein erweitertes Angebot: So sollen sogenannte Kofferschulungen für Multiplikatoren aus Schulen, Schulsozialarbeit und Jugendeinrichtungen stattfinden, bei denen Fachkräfte gezielt zu Suchtthemen geschult und mit Unterrichtsmaterial ausgestattet werden. Darüber hinaus können Schulen einen Alkoholparcours mieten, der Schülerinnen und Schülern der siebten und achten Klassen spielerisch die Auswirkungen von Alkohol, rechtliche Grundlagen und einen verantwortungsvollen Umgang vermittelt. Die Drobs setzt dabei bewusst auf frühe Prävention – idealerweise bereits in Kitas und Grundschulen.

An der offiziellen Einweihung der neuen Räumlichkeiten am 18. Juni 2026 nahmen auch Woge-Geschäftsführer Ingo Wöste und der technische Leiter Markus Zanger teil. Beide freuten sich, die Drobs bei diesem wichtigen Schritt begleiten zu dürfen, und brachten damit die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Woge und der Beratungsstelle zum Ausdruck.

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