Weihbischof Ludger Schepers besucht Nachbarschaftshilfezentrum

Der Essener Bischof Schepers und Pater Kamil Pawlak vom Werdohler Kloster ließen sich von den Chefs Ingo Wöste (Woge-Werdohl) und Elmar Schmidt (Plettenberger Pflegedienst Herzwerk) in Werdohl-Ütterlingsen den großen Gemeinschaftsraum, Danziger Str. 9 und das Nachbarschaftshilfezentrum (NHZ), Danziger Str. 10, zeigen.

v.l. Woge-Chef Ingo Wöste, Geschäftsführer Pflegedienst Herzwerk Elmar Schmidt, Pater Kamil Pawlak und Weihbischof Ludger Schepers

Bei der Führung war der Pflegefachkräftemangel und die nicht auskömmliche Finanzierung von Pflegewohngruppen, die leider oft in Deutschland aktuell vermehrt zu Insolvenzen und zum Schließen solcher Einrichtungen führt. Herr Wöste: „Wir müssen uns überlegen, was es unserer Gesellschaft noch wert ist, den Menschen, die im Alter betreut werden müssen, Lebensqualität zu bieten.“ Es kann einfach nicht gewollt sein, dass in Zukunft nur noch sehr große Pflegeheime als Anlaufstelle für pflegebedürftige Menschen zur Auswahl stehen und man dort nur noch eine Nummer ist, so Wöste. Diese Sorge teilt auch Elmer Schmidt, dessen Pflegedienst unter anderem für die zwölf Mieter im NHZ Ütterlingsen tätig ist. Herr Schmidt: „Hier im häuslichen Umfeld der Wohngruppe fühlen sich die Menschen einfach wohl.“

Bischof Schepers hörte sehr aufmerksam zu und stellte Fragen zum geschilderten Sachverhalt und ihm war es besonders wichtig, dass die Menschen im Alter nicht vereinsamen.

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