Projektleiterin Kerstin Sensenschmidt unterstützt Quartiersverein

"Einander die Hand reichen, aufeinander zugehen und miteinander neue Wege beschreiten", so könnte das Motto des Quartierverein heißen. Ingo Wöste, Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft und Projektleiterin Kerstin Sensenschmidt machen es vor.

Im Stadtteil Werdohl-Königsburg möchte die Woge-Werdohl einen gemeinnützigen Quartierverein gründen. Das kann unser Wohnungsunternehmen allerdings nicht alleine stemmen. Damit das auch erfolgreich umgesetzt werden kann, unterstützt uns das nächste halbe Jahr, Frau Kerstin Sensenschmidt, die hauptberuflich als Gemeindepädagogin bei der Evangelischen Kirchengemeinde Werdohl angestellt ist, bei der anspruchsvollen Aufgabe.

Die Realisierung des Projektes wird durch Fördergelder des Programms „Leader“ finanziell bezuschusst. Eine sogenannte Lenkungsgruppe (LAG), die mit 6 Bürgermeister/innen aus den Lenne-Anrainerstädten und acht Vertretern aus allen Bereichen besetzt ist, entschied mit der Bezirksregierung Arnsberg zusammen, dass unser eingereichtes Projekt voll förderwürdig sei. Weitere Informationen gibt unter http://www.leader-lenneschiene.de/Ueber-uns/Unser-Verein

Besonders folgende Planungen und Aspekte haben die Lenkungsgruppe überzeugt:

Das Projekt unterstützt den Quartiersverein dabei, langfristig und nachhaltig seine ehrenamtliche Arbeit im Stadtteil Königsburg aufzubauen und umzusetzen. Durch die Schaffung gut funktionierender ehrenamtlicher Strukturen werden die Lebensbedingungen nicht nur im Stadtteil Königsburg, sondern auch in benachbarten Quartieren aufgewertet, verbessert und stabilisiert.

Die gemeinsame ehrenamtliche Arbeit stärkt die sozialen Strukturen des Quartiers und führt unterschiedliche soziale und kulturelle Aspekte zusammen.

Beim Aufbau des ehrenamtlichen Engagements werden weitere Kooperationen und Netzwerke angestoßen.

Der Quartierverein wird in dieser Form erstmalig in der Region aufgebaut und initiiert und weist somit auch Modellcharakter auf.

Der Quartierverein soll die Belange unseres Stadtteils Königsburg aufgreifen und allen die Gelegenheit bieten sich einzubringen und zu verwirklichen. Es soll ein Verein werden, der die Menschen im Viertel unterstützt, ihre Interessenslage berücksichtigt und gleichzeitig jedoch nur durch ihre Mitarbeit leben kann.“ Unter anderem mit diesen Worten beschreibt Kerstin Sensenschmidt in einem Anschreiben an alle Bewohner des Stadtteils Königsburg das Leader-Projekt Quartiersverein. Die Werdohlerin hat einen Fragebogen erstellt, der schon an alle Haushalte des Stadtteils Königsburg verteilt wurde. „Dieser Fragebogen ist für das Projekt enorm wichtig. Alle weiteren Planungen erfolgen auf der Grundlage dieser Umfrage“, stellt Kerstin Sensenschmidt fest. Denn nur wenn klar sei, welche Wünsche die Anwohner hätten, was ihnen in ihrem Umfeld fehle, und wo sie Hilfe gebrauchen könnten, sei es möglich, ein sinnvolles Angebot auf die Beine zu stellen, unterstreicht Ingo Wöste.

Die Königsburger sollten unter anderem angeben, an welchen Unter-Themen sie in den Bereichen Kreatives, Kultur, Geselliges und Medien interessiert sind, ob sie sich Informations-Angebote zu bestimmten Themen wünschen oder von generations-, beziehungsweise kulturübergreifenden Kontakten profitieren würden; beispielsweise Großeltern-Patenschaften, Kinderbetreuung, Hausaufgabenhilfe oder Deutschkurse.

Im Gegenzug fragte Sensenschmidt auch ab, wer bereit wäre, den Verein zu unterstützen – etwa eine Gruppe zu leiten, andere Menschen zu unterstützen oder auch im Vorstand mitzuarbeiten. Wissen möchte sie darüber hinaus, welchen Mitgliedsbeitrag die Königsburger monatlich zahlen würden. „Wir möchten nicht nur ältere, sondern auch junge Menschen ansprechen und für den Verein gewinnen“, erklärte Ingo Wöste. Er hofft, dass durch das Leader-Projekt – es steht eine Fördersumme in Höhe von 9750 Euro zur Verfügung – auf der Königsburg eine neue Form des Zusammenlebens entstehen kann: „Es wäre schön, wenn es uns gelänge, das Leben hier etwas bunter zu gestalten.“

Ingo Wöste: „Ich wünsche mir, dass es Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen, Generationen und Konfessionen gelingt, aufeinander zuzugehen und füreinander einzustehen.“ Kerstin Sensenschmidt appelliert an die Königsburger: „Nichts wird sich verändern, wenn jeder nur an sich denkt. Aber alles wird sich verändern, wenn wir uns miteinander auf den Weg machen, helfend einander die Hände reichen, voneinander profitieren und miteinander Zeit verbringen. Unser Stadtteil sollte nicht nur ein Ort sein, in dem wir leben könnten, sondern auch ein Ort, in dem wir alt werden können.“

Weitere Informationen zum Leader-Projekt Quartierverein Königsburg haben wir für Sie auf einer separaten Seite zusammengestellt.

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete unter Beteiligung des Landes Nordrhein-Westfalen. Mehr Informationen

Zurück