MdB Dagmar Freitag besucht NHZ-Baustelle in Königsburg

 v.l. Udo Böhme, Elmar Schmidt, Kerstin Liebeskind, Dagmar Freitag, Ingo Wöste und Markus Zanger    Foto: Andreas Späinghaus

Bei einem Rundgang im öffentlich geförderten Neubau ließ sich Frau Freitag die baulichen Aspekte der 21 Mietwohnungen für Ein- und Zweipersonenhaushalte vom Woge-Prokuristen und Bauleiter, Markus Zanger, erörtern. Frau Freitag: „Das ist wirklich sehr schön hier – das Haus, die Wohnungen mit den großen Bädern, die alle über eine bodengleiche Dusche und eine Badewanne verfügen, der Ausblick und die Grünflächen.“

Der Geschäftsführer der Woge, Ingo Wöste, stellte detailliert die Besonderheiten der Nachbarschaftshilfezentren vor, die schon in den Werdohler Stadtteilen Ütterlingsen und Pungelscheid errichtet wurden. Darauf aufbauend ergänzte Herr Wöste die Spezifikationen des neu im Bau befindlichen Zentrums in der Oststraße, das im Dezember 2017 bezugsfertig sein soll. In diesem NHZ soll der anbieterbetreuten Pflegewohngemeinschaft für 8 Personen, mit einer rund um die Uhr Betreuung, als echte Alternative zum Heimaufenthalt, eine Schlüsselrolle zufallen. Erst durch die Betreuung der pflegebedürftigen Mietparteien kann überhaupt eine Dauerpräsenz des Plettenberger Pflegedienstes Liebeskind in der Siedlung Königsburg erreicht werden. Die Initiierung eines ehrenamtlichen Quartiervereins Königsburg, der das gemeinschaftliche Leben ab Spätherbst 2017 im Quartier nachhaltig fördern soll, rundet das Gesamtkonzept ab

Kerstin Liebeskind, Inhaberin des Pflegedienstes Liebeskind und Betreiberin der neuen Einrichtung, berichtete über die Rahmenbedingungen der anbieterbetreuten Wohngruppe. Elmar Schmidt, stellvertretender Geschäftsführer des Pflegedienstes Liebeskind und erster Vorsitzender des neu gründeten Quartiervereins, schilderte daraufhin den Prozess der Vereinsentstehung und den Zweck der neuen ehrenamtlichen Tätigkeit.

Frau Freitag zeigte sich schwer beeindruckt von der Vielschichtigkeit der Maßnahmen und attestierte der Woge und dem Pflegedienst Liebeskind dabei eine Vorbildfunktion. Ob und wie die Startphase des gemeinnützigen Quartiervereins gelingt, war für die Bundestagsabgeordnete der SPD von großem Interesse. Frau Freitag sagt daraufhin spontan für Anfang 2017 zu, mit weiteren fachlich versierten Gästen, dem Nachbarschaftshilfezentrum einen weiteren Besuch abzustatten. So etwas muss dringend als herausragendes Zukunftsprojekt weiter kommuniziert werden, so Dagmar Freitag.

Zurück